SCHAUSPIELERINNEN |
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GARDI HUTTERCLOWNerin Gardi Hutter muss nicht mehr vorgestellt werden. Als "tapfere Hanna" hat sie "ihre dreckige Wäsche" schon auf der halben Welt gewaschen. Man kann sie in Öl und in Ton, als Puppe und als Marionette im Laden kaufen. Frauen und Männer verkleiden sich als "Gardihutter" an der Fasnacht. Sie ist Frage im Kreuzworträtsel und Fernsehquiz und Thema für Aufsätze und Diplome. Im In- und Ausland ist sie durch Unmengen von TV- und Radio-Stationen geschwirrt. Sie ist Inhalt von Tausenden Zeitungsartikeln und klemmt zwischen mehreren Buchdeckeln. Sie hat den "Hans Reinhart-Ring", den "St.Galler Kulturpreis" und im Ausland 5 Kulturpreise zugesteckt bekommen. Und als Krönung ihrer beruflichen Laufbahn hat sie 1991 als Hofnärrin den Nationalratssaal des Schweizer Parlaments gesäubert. Sie ist ein urkomisches Phänomen, sie ist abgründig komisch, sie ist genial verdreht, sie ist witzig und frech, zärtlich und bösartig, ihre Frauenfiguren sind eine Sammlung von weiblichen Untugenden - und doch wird sie heiss geliebt, sie macht sich über Frauen lustig, ohne sie klein zu machen, ihre Figuren sind Gigantinnen der weiblichen Dunkelseite...meint die internationale Presse |
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ERIKA STUCKYViel ist über diese verrückte transatlantische Biographie berichtet worden, die ein junges Maitli von der Bay Area nach „Wallis Wonderland“ entführte. Wie Erika Stucky ihren Kindheits-Kulturschock an der Pariser C.I.M. Jazzschule gesangsbildend nicht nur therapierte, sondern transformierte, mit George Gruntz und Ray Anderson das JazzParkett machtvoll bestieg. Und wie sie schließlich mit ihrem ureigenen Projekt „Bubbles & Bones“ amorph bis metamorph den interkontinentalen Spagat hinlegte. Die staunende Presse beschrieb das mitunter so: “Changierend zwischen Alpen-Girlie und Jazz-Lady – eher herzzereißend als seriös avantgardistisch. Serious fun“ (Rolling Stone). „Vokale Aktionskunst zwischen Laurie Anderson, Meredith Monk und Tom Waits“, konnte Stereoplay ausmachen. Und ganz nüchtern protokollierte die FAZ: „Es gibt nicht viele Vokalistinnen von der Art Erika Stuckys.“ Welch nobles Understatement. |
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SHIRLEY ANNE HOFMANNShirley Anne Hofmann besitzt die Ausbildung und Virtuosität einer Volksmusikerin, die sich in ihrer Musik mit der Fantasie und dem Temperament einer Avantgardistin bewegt. Ihr Programm "Euphoria" kombiniert vor allem wundervolle Akkordeon-Songs und Stimmakrobatik mit ganz schlichten Melodien auf dem Euphonium, der kleinen Schwester der Tuba. Diese können sich mit dem Kunstgriff von "live sample loops" in ganze Blaskapellen verwandeln. Wenn sie auch tiefen Respekt für die Volksmusik hat, so ist sie ihr nicht heilig! Ihre bunte Lebensgeschichte läßt Shirley Anne Hofmann durch verschiedenartige musikalische Welten wandern, ohne je fremd zu wirken. In einem slowenischen Oberkrainer Orchester, in einem franco-kanadischen Bierpalast mit 2.000 Stehplätzen spielt sie von "La Paloma" bis zur "Beer Barrel Polka". Mit den wilden Avantgardisten der deutschen Gruppe "The Blech" spielte sie auf einer der berühmtesten Bühnen Tokyos. Sie trat beim Oktoberfest in München und beim Internationalen Kunstfestival "Dokumenta" in Hannover auf, bei der volkstümlichsten Musiksendung Europas schlechthin - dem "Musikantenstadl" ebenso wie zum 75. Jubiläum des Schweizer Nationalzirkus "Knie". Es gelingt ihr ungewohnt und konsequent, gerade diese verschiedenen musikalischen Welten zu verbinden. Aus dieser Vielfalt kristallisiert sie unerklärlich genial das grundlegende Gefühl, den wesentlichen Ton, die pure Melodie. Bei Hofmann's Musik kann es passieren, dass man sich mal in Siberien inmitten des Aufmarschs einer russischen Armee-Blaskapelle befindet , im nächsten Moment aber "hoch droben" auf einen Schweizer Alp beim Träumen. Shirley Anne Hofmann hat einen untadeligen Geschmack für das Essentiele. Von der Tuba zur Taschentrompete, von der Vogelpfeife zum Megaphon, vom Gartenschlauch zum Obertongesang, sie verteidigt ihre eigenen Arrangements vor dem Überfluss. Das Ergebnis ist eine Art euro-kanadische Avantgarde-Folklore, voller Musikalität und Humor, die ganz, ganz warm, manchmal erstaunt und oft sogar atemlos zurückläßt. ... |
REGIE |
UELI BICHSELgründete 1981 die Theatergruppe «Lufthunde» und war dreizehn Jahre lang mit dem Zirkus-Theater-Federlos unterwegs. Seither entwickelte er diverse Programme, in denen er Regie führte und vielfach auch selbst spielte (u.a. Zirkus Knie, Theater an der Winkelwiese, Circus Monti). In der Wiederaufnahme von «Lampefieber» bereichert er die tragischkomische Geschichte um ein paar unerwartete Wendungen. |
WEITERE MITWIRKENDE: |
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Chuchi-Chaschte-Ängel: Eli De Ambrosi |